19. November 2019

Schlussbericht

logitrans im Aufwind des türkischen Wachstums

  • Ausstellerplus von 16 Prozent mit 158 Firmen aus 24 Ländern
  • Über die Hälfte der Aussteller aus dem Ausland
  • Türkei beweist sich als Logistikdrehkreuz im Mittelmeerraum

Die dreitägige logitrans in Istanbul schloss ihre Tore am 15. November 2019 mit mehr als 15.600 Teilnehmern und einem Ausstellerplus von 16 Prozent. Von den 158 Ausstellern kamen über die Hälfte aus dem Ausland. Nach Zahl der Unternehmen waren Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich und Litauen unter den Top 5 von insgesamt 24 Ländern. Zudem bestätigte Kanada mit dem ersten außereuropäischen Gemeinschaftsstand die Bedeutung der logitrans als größte Logistikmesse in Eurasien.

“Die Türkei ist ein lebendiges Drehkreuz im Mittelmeerraum. Die Bandbreite der Aussteller und die Vielfalt der Logistiklösungen bestätigen den Standort als geostrategisches Logistik-Hub von internationalem Interesse”, stellte Gerhard Gerritzen, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München zur Eröffnung mit einem Blick auf die Fakten fest. Auf 11.500 Quadratmetern in zwei Hallen präsentierten sich im Expo Center ifm 158 Aussteller (2018: 136) aus 24 Ländern (2018: 20). Darunter türkische Dienstleister wie Omsan oder Arkas, internationale Größen wie die beiden dänischen Unternehmen DSV und die Transport- und Logistik-Gruppe DFDS sowie wichtige Player der Seefracht wie Hamburg Süd oder der Hafen Triest.

Stark im direkten Verkauf
Das Angebot der logitrans deckte alle Verkehrsträger und Branchen mit Schwerpunkt auf Projekt-, Automobil- und Konsumgüterlogistik ab. Onur Göcmez, General Manager bei Arkas Lojistik: „Auf der logitrans treffen wir in drei Tagen so viele Kunden, wie wir in einem Monat besuchen können. Wir schließen hier Verträge und Direktverkäufe ab. Die Messe trägt signifikant zu unseren Verkaufszahlen bei.“ Ähnlich äußert sich Nihat Ö. Ayhan, Sales Director, Schmitz Cargobull Treyler Turkey: „Das Interesse an unseren Produkten war sehr hoch. Die logitrans hat sich erneut als gute Plattform bewiesen, nicht nur für gute Kontakte, sondern auch für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse während der Messe.“

Kontaktplattform für die neue Seidenstraße
Ilker Altun, Managing Director, EKO MMI Fuarcılık Ltd Şti, Turkey, betonte in der Eröffnungsrede: „Die massiven Investitionen in unsere Infrastruktur greifen. Die Wirtschaft wächst. Die Türkei etabliert sich wieder zunehmend als eurasischer Knotenpunkt in weltweiten Logistikketten und vor allem als Drehkreuz für die neue Seidenstraße im zentralen Korridor über den Kaukasus.” Rund um dieses leistungsfähige Logistik-Hub für die Türkei konzentrierten sich die Messethemen auf Lieferketten nach Nordafrika und Südosteuropa und vor allem auf Transporte in Richtung Mittlerer Osten und China. Als Repräsentanten intermodaler Verbindungen zeigten sich die österreichische Rail Cargo Group, die deutsche Kombiverkehr und der internationale Verband Trans-Caspian International Transport Route (TITR) zusammen mit seinen Mitgliedsfirmen aus der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS).

Leistungsfähige Drehscheibe für Eurasien
Zu den stärksten Treibern der Gütermengen gehören aktuell der boomende Internethandel und die steigenden Produktionszahlen der Automobilindustrie. Im Hinblick auf weiteres Wirtschaftswachstum setzt die Türkei auf Kontakte in alle Welt. Als erster außereuropäischer Messeteilnehmer zählte Kanada mit seinem Länderpavillon zu den Messe-Highlights. Als größter Außenhandelspartner der Türkei war Deutschland mit insgesamt 15 Ausstellern und einem Länderpavillon vertreten. Welche innovativen Lösungen die deutsche Logistik bieten kann, diskutierten unter Moderation von Stefan Schröder, Chief Advisor der Logistics Alliance Germany, Vertreter der deutschen Firmen Universal Transport und Am Zehnhoff-Söns mit Peter Lüttjohann, Referatsleiter Güterverkehr und Logistik im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die nächste logitrans findet vom 11. – 13. November 2020 in Istanbul statt

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