20. November 2018

Schlussbericht

logitrans 2018 bestätigt Türkei als Logistik-Hub

  • 136 Aussteller aus 20 Ländern auf logitrans, 14.–16. November 2018
  • Top 3-Länder außerhalb der Türkei: Italien, Deutschland, Österreich
  • Intermodalverkehr gewinnt weiter an Bedeutung

Vor allem die chinesische Seidenstraßen-Initiative fördert internationale Kooperationen entlang der Transportketten zwischen Orient und Okzident. Die logitrans in Istanbul ist die wichtigste Plattform, um alle Partner der Logistikindustrie in diesem Umfeld zusammenzubringen. 136 Aussteller aus 20 Ländern und 14.100 Besucher aus mehr als 50 Ländern waren 2018 dabei.

„Die logitrans hat ihre Position als führende Messe für die Logistikbranche in der Türkei und der eurasischen Region bestätigt“, erklären Gerhard Gerritzen, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München und İlker Altun, Managing Director, EKO MMI Fuarcılık Ltd Şti, Turkey. „136 Aussteller aus 20 Ländern waren vor Ort. Neben einer Vielzahl an türkischen Unternehmen waren die Top 3-Aussteller-Länder Italien, Deutschland und Österreich. Internationale Kooperationen spielten auf der Messe eine große Rolle.“ Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte auf der Messe: „Die Türkei ist ein wichtiges Ankerland zwischen Europa, nahem Osten und Asien mit großer wirtschaftlicher Bedeutung und wichtiger Hub-Funktion. Für die Logistikindustrie ist in diesem Umfeld die logitrans der wichtigste Treffpunkt.“

Internationale Kooperationen gewinnen an Bedeutung
Gerade in global unruhigen Zeiten sind es die Logistikdienstleiser, die für Verlässlichkeit sorgen und internationale Netzwerke lebendig halten. Die logitrans zeigt viele Beispiele dafür, wie internationale Partner zusammenfinden und neue Projekte anstoßen. Die neue Seidenstraße verstärkt diese Entwicklung. Das zeigt auch die Premiere des Gemeinschaftstands der Trans-Caspian International Transport Route (TITR), ein Verbund mit Unternehmen aus Azerbaijan (ADY Express), Georgien (GR Logistics & Terminals) und Kasachstan (KTZ Express JSC, Port of Kuryk).

„Der Intermodalverkehr gewinnt für die Türkei und damit für die logitrans weiter an Bedeutung. Während der vergangenen Jahre haben wir hier ein enormes Wachstum gesehen und wir erwarten, dass der Bereich die leistungsstarke und nachhaltige Zukunft unserer Industrie ist“, sagte Onur Talay, Managing Director of Sarp Intermodal auf der Messe. Lokale und internationale Akteure aus diesem Bereich arbeiten verstärkt zusammen und zeigen sich auch gemeinsam auf der logitrans, wie beispielsweise Greenlog aus der Türkei und Nothegger aus Österreich, die erstmals in Istanbul ausstellen. Den intermodalen Ansatz in den Mittelpunkt rücken aber auch u. a. Aussteller wie U.N. Ro-Ro, Arkas Logistics, Kombiverkehr oder die Rail Cargo Group. Mit an Bord sind zudem Mittelmeerhäfen wie Port of Triest und Ports of Toulon Bay sowie erstmals der Port of Marseille aus Frankreich und der Port of Bari aus Italien.

Ob Seidenstraße, Intermodalverkehr oder auch Digitalisierung – im umfangreichen Konferenzprogramm wurden die Herausforderungen und Chancen wichtiger Trendthemen intensiv diskutiert. „Gerade die Logistik ist eine Branche, in der es auf verlässliche Beziehungen ankommt – und die logitrans in Istanbul bietet die beste Plattform, wenn es um internationale Handelsströme im eurasischen Raum geht“, bekräftigen İlker Altun and Gerhard Gerritzen abschließend.

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