| Antike, Archäologie |
| Glyptothek |
Nirgendwo
in München liegt die Antike näher als auf dem
Königsplatz. Hinter der Tempelfassade des ältesten
Münchner Museums verbirgt sich eine der führenden Sammlungen
von Skulpturen aus griechischer und römischer Zeit. |
| Archäologische Staatssammlung |
Neben zahlreichen kunstvoll ausgearbeiteten Kostbarkeiten –
darunter reiche Grabausstattungen, Goldschätze und
Kleinkunstwerke, die einen Blick in den Götterhimmel von Kelten,
Römern und Germanen erlauben – wird in der
Archäologischen Staatssammlung eine Fülle von Funden aus den
Bereichen des Alltagslebens präsentiert: von der Steinzeit bis in
die Zeit Karls des Großen. |
| Staatliche Antikensammlung |
Hier haben Meisterwerke der griechischen, etruskischen und
römischen Kunst ein ideales Zuhause gefunden. Neben Schmuck,
Terrakotten und Bronzen findet sich hier eine der international
bedeutendsten Sammlungen griechischer Keramik, die die aufregende
Vielfalt des antiken Kunstschaffens bezeugt. |
| Staatliche Sammlung Ägyptischer Kunst |
Die Sammlung faszinierender Kunstwerke aus dem Land der Pyramiden
zeigt den weltweit einzigartigen Bestand an altägyptischen
Skulpturen. Glanzpunkte setzt die Kollektion mit Meisterwerken aller
Epochen von der Vorzeit bis in die griechisch-römische Ära.
Ein imposanter Überblick über Kunst und Kultur,
Jenseitsglauben und die Religion des alten Ägypten. |
| Kultur, Geschichte |
| Bayerisches Nationalmuseum |
Das
Bayerische Nationalmuseum ist eines der großen kunst- und
kulturgeschichtlichen Museen Europas. Seine vielfältigen
Sammlungen zu Kunst, Kunsthandwerk und Volkskunde reichen weit
über die Grenzen Bayern hinaus. In einem Rundgang durch
stilgerecht eingerichtete Räume werden die abendländischen
Kunstepochen von der Spätantike bis zum Jugendstil für den
Besucher lebendig: Goldschmiedekunst der Spätrenaissance, Gotische
Skulpturen, kostbare Wandteppiche und Preziosen des Barock und Rokoko.
Unter anderem zählt die weltberühmte Krippensammlung zu den
Lieblingen der Museumsbesucher. |
| Münchner Stadtmuseum |
Das
Münchner Stadtmuseum setzt die Stadt- und Kulturgeschichte
Münchens fesselnd in Szene und beschreibt die Wandlung von der
Residenzstadt zur modernen Metropole: Gemälde, Möbel,
Kunsthandwerk, Spielzeug und Mode. Zu besichtigen sind hier auch unter
anderem eine Reihe von Spezialsammlungen, wie die Fotografiesammlung,
die größte Sammlung deutscher Stummfilme, das
Musikinstrumenten-Museum und das Puppentheater-Museum. |
| Staatliches Museum für Völkerkunde |
Im Völkerkundemuseum begeben Sie sich auf eine spannende
Entdeckungstour rund um die Erde: Filigrane Holzschnitzereien aus
Afrika, Grabbeigaben der Inka-Zeit aus Südamerika, monumentale
Buddha-Figuren, Kleider und Masken der Indianer Nordamerikas, das
Elfenbeinmodell einer Pagode vom chinesischen Kaiserhof und der Nachbau
eines Shiva-Tempels aus Asien. |
| Kunst |
| Alte Pinakothek |
Die
Alte Pinakothek ist eine der bedeutendsten und ältesten
Gemälde-Galerien der Welt. Mehr als 800 Meisterwerke
europäischer Künstler lassen die Entwicklung der Malerei vom
Mittelalter bis zum ausgehenden Rokoko lebendig werden. Höhepunkte
der Ausstellung sind die Sammlungen des altdeutschen Malers Dürer
und die weltweit größte Rubens Sammlung. Das
Galeriegebäude selbst, das von Leo von Klenze stammt und 1836
fertig gestellt wurde, gilt als Meisterwerk der Architektur. Es diente
als Vorbild für Museen von Rom bis St. Petersburg. |
| Neue Pinakothek |
Herausragende
Werke europäischer Malerei und Skulptur vom späten 18. bis
zum Beginn des 20. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt der Neuen
Pinakothek. Ein Schwerpunkt liegt auf der deutschen Kunst des 19.
Jahrhunderts – diese Sammlung, die auf die Privatkollektion
König Ludwigs I. zurückgeht, bildet eine der umfassendsten
überhaupt. Großartig bestückt ist auch die Sammlung
französischer Impressionisten: Künstler wie Monet, Manet,
Degas, Pissaro und Renoir sind mit Hauptwerken vertreten.
Cézanne, Gauguin und van Gogh stehen für die Wegbereiter
der Moderne. Außerdem zu sehen: Werke von Caspar David Friedrich,
von Kaulbach, Gainsborough, Goya und Jaques Louis David. |
| Pinakothek der Moderne |
Die
Pinakothek der Moderne ist eines der weltweit größten
Häuser für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Auf mehr
als 12.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigen die Sammlungen
Moderne Kunst mit Malerei, Skulptur, Fotografie und Neuen Medien. Das
Architekturmuseum der Technischen Universität München und die
Staatliche Graphische Sammlung sind mit wechselnden Ausstellungen
vertreten. |
| Haus der Kunst |
Mit
wechselnden Ausstellungen, zahlreichen Veranstaltungen und einem
umfangreichen Kinderprogramm gehört das Haus der Kunst zu den
großen internationalen Ausstellungshäusern. Die
Programmschwerpunkte liegen auf der Gegenwartskunst, der klassischen
Moderne und Fotografie. Einen besonderen Schwerpunkt nimmt auch die
Vermittlung der Alten Kunst ein. |
| Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung |
Mit einem gleichermaßen anspruchsvollen wie
publikums-wirksamen Programm setzt die Kunsthalle seit 1985
Höhepunkte im Münchner Kulturleben. Ob Gauguin, Miró
oder Picasso, Fabergé oder die Zeugnisse alter Kulturen: Das
Spektrum der hochkarätigen Einzelausstellungen reicht quer durch
die Epochen und Kontinente. |
| Städtische Galerie im Lenbachhaus |
Seinen
Weltruf verdankt das Lenbachhaus vor allem der einzigartigen Sammlung
von Werken der Künstler des „Blauen Reiter“ wie
Kandinsky, Marc, Jawlensky, Macke, Münter und Klee. Das
Lenbachhaus, 1887-1891 von dem Münchner Malerfürsten Franz
von Lenbach im toskanischen Stil erbaut, zeigt aber auch Gemälde
des 18. und 19. Jahrhunderts der Münchner Schule, Vertretern des
Jugendstils und der Neuen Sachlichkeit. |
| Staatsgalerie moderner Kunst |
Die Sammlung moderner Kunst zeigt wertvolle Stücke aller
wichtigen Strömungen von Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur
Gegenwart – von der Plastik bis zur Malerei. Zu sehen sind die
Kunstwerke in der Pinakothek der Moderne. |
| Schack-Galerie |
Hirtenknaben schlummern unter seidenblauem Himmel. Nymphen
belauschen musizierende Kinder. Die Schack-Galerie ist eines der
kostbarsten und intimsten Museen zur deutschen Malerei des 19.
Jahrhunderts. Hervorgegangen aus der Sammlung des Grafen Schack vereint
sie Lieblingsbilder dieser Zeit von Böcklin, Feuerbach, Spitzweg
oder Schwind. Wie kaum ein anderes Museum führt die Galerie den
Besucher in die Traum- und Märchenwelt der Romantik. |
| Natur und Technik |
Amazeum Forum am Deutschen Museum |
Das Forum am Deutschen Museum bietet neben der größten
Kino-Leinwand Münchens und vielen kulinarischen Schlemmerien auch
Raum für Veranstaltungen, wie Messen, Kongresse und Tagungen.
Darüber hinaus kann man im Amazeum, früher „Forum der
Technik“, im gewaltigen 20-Meter-Planetarium mit
Zeiss-VII-Projektor in die unendlichen Weiten des Weltalls blicken. |
| Deutsches Museum |
Segelschiffe,
Atommodelle, Windmühlen, Raumsonden, Industrieroboter, Orgeln,
Seenotkreuzer, …Diese unglaubliche Fülle an technischen
Errungenschaften – und vieles mehr – findet sich im
Deutschen Museum. Ein Haus der Superlative: Es ist nicht nur eines der
ersten naturwissenschaftlich-technischen Museen der Welt, sondern auch
eines der meistbesuchtesten und mit rund 50.000 Quadratmetern
Fläche eines der größten überhaupt. Maschinen
surren, Blitze zucken durch die Luft, Fernrohre zoomen Sternenwelten
heran. Durch Greifen begreifen – das Konzept begeistert
jährlich rund 1,3 Millionen Menschen. |
| Deutsches Jagdmuseum |
Das Museum bietet auf 3.000 Quadratmetern zahlreiche
Ausstellungsstücke der Jagd- und Fischereikultur von der Steinzeit
bis zur Gegenwart. Zu sehen sind hier weiterhin rund 1000
Tierpräparate, Schädel und biologische Präparate. Der
Besucher hat außerdem die Möglichkeit, durch interaktive
Medien alles rund um das Thema Fischen aktiv zu erkunden. |
| Museum Mensch und Natur |
Für Besucher ist das Museum wie eine Zeitreise durch die
Geschichte der Erde und des Menschen. Eindrucksvoll zeigt die
Ausstellung für Jung und Alt, wie unser Planetensystem entstanden
ist, lädt zu geologischen Exkursionen ein und fächert die
Artenvielfalt auf. Wissenschaft zum Anfassen. |
| Schlösser |
| Schloß Nymphenburg |
Die
ausgedehnte Barockanlage im Westen Münchens wurde als
Sommerresidenz der Bayerischen Kurfürsten erbaut. Neben den
weitläufigen Schlossbauten umfasst das eindrucksvolle Ensemble
barocker Hofhaltung auch eine Reihe bedeutender Sammlungen. Die
legendäre Schönheitsgalerie König Ludwigs I. etwa ziert
den Südflügel. Das Marstallmuseum in den ehemaligen
Hofstallungen zeigt unter seinen Schätzen die Krönungskarosse
Kaiser Karls VII. oder die fantastischen Prunkwagen von Ludwig II. Der
weitläufige Schlosspark verzaubert mit Wasserläufen und
Pavillons. |
| Residenzmuseum |
Ein
halbes Jahrtausend war die Anlage mitten in der Altstadt Wohnsitz und
Machtzentrum der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und
Könige, aber auch Ausdruck von Kunstverstand und Bauleidenschaft.
Höhepunkt der Rundgänge zwischen Kaisersaal, Ahnengalerie,
Steinzimmer und der Reichen Kapelle ist das Antiquarium: Der
größte und prächtigste Renaissancesaal nördlich
der Alpen wurde um1570 für die Antikensammlung Herzog Albrechts V.
geschaffen und später als Festhalle genutzt. Die 130 Räume
der Münchner Residenz sind von den besten Künstlern ihrer
Zeit mit Möbeln und Gemälden, Tapsserien und Porzellan
ausgestattet worden. |
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